Coaching für Eltern: die eigene Rolle im Familienalltag klären
Dieses Coaching richtet sich an Erwachsene, die ihre eigene Elternrolle, Verantwortung und Handlungsspielräume betrachten möchten.
Im Mittelpunkt stehen die Perspektive und das Handeln der teilnehmenden Erwachsenen – nicht die Beurteilung oder Behandlung eines Kindes.
Das Angebot ist keine Erziehungsberatung, keine Kindertherapie und keine Arbeit mit Kindern.
119 € inklusive 19 % Umsatzsteuer pro 60 Minuten. Die Basisdauer beträgt 60 Minuten; nach Vereinbarung ist eine Verlängerung in 30-Minuten-Schritten möglich. Schriftlicher Reflexionsimpuls nach jeder Sitzung und kompakte Abschlussanalyse inklusive.
Kostenlos. Vertraulich. Ohne Verpflichtung.
Elternrolle statt Erziehungsberatung
Die Zusammenarbeit richtet den Blick auf die erwachsenen Teilnehmenden: auf ihre Rollen, Reaktionen, Erwartungen und Entscheidungen im Familienalltag. Konkrete Situationen können dabei aus ihrer Perspektive beschrieben und sortiert werden.
Es werden keine Erziehungsempfehlungen gegeben, keine Kinder untersucht oder behandelt und keine Aussagen über die Entwicklung oder Gesundheit eines Kindes getroffen. Ein bestimmtes Ergebnis wird nicht versprochen.
Wo steckt ihr im Familienalltag fest?
Ein kurzer Selbstcheck für Erwachsene: Elternrolle, Grenzen, Dauerbelastung oder Familiendynamik aus der eigenen Perspektive.
Mögliche Anlässe für ein strukturiertes Gespräch
Nicht jede schwierige Familienphase braucht Coaching. Ein Anlass kann vorliegen, wenn Erwachsene ihre eigene Rolle oder eine wiederkehrende Situation im Familienalltag genauer betrachten möchten.
- Wenn sich die eigenen Reaktionen in Konflikten wiederholen
- Wenn Eltern unterschiedliche Vorstellungen und Verantwortungsbereiche klären möchten
- Wenn Dauerbelastung die eigene Rolle und Entscheidungen prägt
- Wenn Beruf, Familie und Partnerschaft miteinander abgewogen werden müssen
- Wenn die eigene Elternrolle unklar geworden ist
- Wenn Übergänge oder veränderte Familienkonstellationen die Rolle neu bestimmen
- Wenn das Verhältnis zu einem erwachsenen Kind aus der eigenen Perspektive betrachtet werden soll
- Wenn getrennt lebende Eltern ihre jeweilige oder gemeinsame Verantwortung besprechen möchten
Worauf wir schauen
Drei mögliche Blickrichtungen für die Arbeit mit den erwachsenen Teilnehmenden. Sie ersetzen weder pädagogische Beratung noch therapeutische oder medizinische Abklärung.
Muster im Familiensystem
Welche Situationen wiederholen sich? Wie beschreiben die Erwachsenen ihre Reaktionen und Rollen? Der Blick bleibt bei dem, was die Teilnehmenden selbst wahrnehmen und beeinflussen können.
Eigene Elternrolle
Welche Rolle nimmst du wahr – und wie möchtest du sie beschreiben? Welche Erwartungen stellst du an dich selbst, welche erlebst du von außen, und welche kennst du aus der eigenen Herkunftsfamilie?
Zusammenspiel zwischen den Eltern
Welche Fragen möchten beide gemeinsam klären, und wo unterscheiden sich ihre Sichtweisen? Auch getrennt lebende Eltern können einen gemeinsamen Auftrag zu ihrer Verantwortung als Erwachsene vereinbaren.
Wenn ein Kind zwischen den Erwartungen der Eltern steht
Ein reales Beispiel aus der Arbeit, mit Einwilligung verwendet; anonymisiert und in den Details verändert. Dieser individuelle Verlauf ist kein Wirkungs- oder Ergebnisversprechen.
Zwei Eltern kamen, weil ihr Kind zunehmend zum Mittelpunkt von Konflikten wurde. Es reagierte trotzig, zog sich zurück oder spielte die Eltern gegeneinander aus – je nachdem, bei wem es gerade war. Beide Eltern hatten den Eindruck, dass die Situation eskalierte, und beide waren erschöpft von der Frage, wer denn nun richtig reagiere.
Im Alltag hatte sich eine Aufteilung eingespielt, ohne dass sie je vereinbart worden wäre. Der eine Elternteil hielt an klaren Grenzen fest, der andere fing auf und glich aus, wenn es zu hart erschien. Je konsequenter der eine wurde, desto mehr lockerte der andere – und je mehr ausgeglichen wurde, desto strenger wurde wiederum der erste. Das Kind bewegte sich in genau diesem Zwischenraum.
Im Coaching wurde sichtbar, dass das Verhalten des Kindes weniger der Ausgangspunkt als eine Antwort war. Es reagierte auf eine Spannung zwischen den Erwachsenen, die nie ausgesprochen worden war: zwei unterschiedliche Vorstellungen davon, was das Kind in dieser Phase braucht. Solange diese Spannung ungeklärt blieb, fand das Kind keinen verlässlichen Rahmen – und suchte ihn, indem es Grenzen testete und nutzte, was zwischen den Eltern offenblieb.
Damit verschob sich die Frage. Es ging nicht darum, das Kind in den Griff zu bekommen oder zu entscheiden, welcher Erziehungsstil der richtige ist. Es ging darum, dass die Eltern ihre Rollen aufeinander abstimmen, statt sich gegenseitig zu korrigieren. Nicht Gleichheit war nötig, sondern eine gemeinsame Linie, hinter der beide stehen konnten.
Sobald die Eltern ihre Haltungen miteinander klärten, veränderte sich das Feld, in dem das Kind stand. Es musste nicht länger ausloten, was zwischen den Erwachsenen offenblieb, weil der Rahmen wieder verlässlich wurde. Das Verhalten beruhigte sich nicht, weil am Kind etwas korrigiert wurde, sondern weil die Spannung im System der Erwachsenen einen Ort gefunden hatte, an dem sie geklärt werden konnte.
Was dieses Angebot umfasst – und was nicht
Coaching für Eltern arbeitet ausschließlich mit erwachsenen Teilnehmenden an deren eigener Rolle und deren vereinbartem Anliegen. Kinder nehmen nicht an den Sitzungen teil und werden weder beobachtet noch beurteilt.
Das Angebot ersetzt keine Erziehungsberatung, Kinder- oder Familientherapie, Psychotherapie, medizinische Diagnostik oder akute Krisenhilfe. Wenn ein Anliegen einen anderen fachlichen Rahmen braucht, wird es nicht als Coaching-Auftrag übernommen.
Wie wir arbeiten
Im Coaching für Eltern steht die Perspektive der erwachsenen Teilnehmenden im Vordergrund. Die konkrete Form richtet sich nach dem vereinbarten Auftrag.
Einzelsitzungen
Ein erwachsener Elternteil betrachtet die eigene Rolle, Reaktionen und Handlungsspielräume. Abwesende Personen werden nicht diagnostiziert oder bewertet.
Gemeinsame Sitzungen als Elternpaar
Beide erwachsenen Elternteile sind anwesend und vereinbaren einen gemeinsamen Auftrag zu ihrer Elternrolle oder Verantwortung. Das ist auch für getrennt lebende Eltern möglich, wenn beide den Auftrag tragen.
Praxis oder online
Termine sind persönlich in der Praxis in München-Bogenhausen oder online möglich. Für Online-Termine braucht es eine ruhige, ungestörte Umgebung.
119 € inklusive 19 % Umsatzsteuer pro 60 Minuten · Praxis München-Bogenhausen oder online · Verlängerung nach Vereinbarung in 30-Minuten-Schritten · Keine Pakete, keine Mindestlaufzeit.
Ein schriftlicher Reflexionsimpuls nach jeder Sitzung und eine kompakte Abschlussanalyse sind immer enthalten. Die Abschlussanalyse ist kein Gutachten, keine Diagnose und keine Bewertung.
Thomas Grupp
Thomas Grupp ist zertifizierter Systemischer Coach und Berater (IHK). In diesem Angebot arbeitet er mit erwachsenen Teilnehmenden an deren eigener Elternrolle und dem gemeinsam vereinbarten Anliegen – nicht mit Kindern.
Was Eltern häufig fragen
Kommt mein Kind mit zum Coaching?
Nein. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Erwachsene. Kinder nehmen nicht an den Sitzungen teil und werden weder beobachtet, beurteilt noch behandelt.
Ist das Erziehungsberatung oder Therapie?
Nein. Ich gebe keine Erziehungsempfehlungen, stelle keine Diagnosen und behandle keine psychischen Erkrankungen. Coaching ersetzt keine Erziehungsberatung, Kinder- oder Familientherapie, Psychotherapie oder medizinische Behandlung.
Kann ich ohne den anderen Elternteil kommen?
Ja. Im Einzelcoaching betrachten wir deine eigene Elternrolle und deinen Handlungsspielraum. Abwesende Personen und Kinder werden dabei nicht diagnostiziert oder bewertet.
Wir leben getrennt. Ist ein gemeinsamer Termin möglich?
Ja, wenn beide erwachsenen Elternteile einen gemeinsamen Auftrag zu ihrer Elternrolle oder Verantwortung vereinbaren. Alternativ kann ein Elternteil im Einzelcoaching ausschließlich die eigene Rolle betrachten.
Wie viele Termine sind sinnvoll?
Dafür gibt es keine pauschale Dauerangabe. Nach jeder Sitzung klären wir, ob und mit welchem Auftrag es weitergeht. Es gibt keine Pakete und keine Mindestlaufzeit.
Was kostet Coaching für Eltern in München?
Der Preis beträgt 119 € inklusive 19 % Umsatzsteuer pro 60 Minuten. Die Basisdauer beträgt 60 Minuten; nach Vereinbarung sind Verlängerungen in 30-Minuten-Schritten möglich. Reflexionsimpuls und kompakte Abschlussanalyse sind enthalten. Es gibt keine Pakete und keine Mindestlaufzeit.
Wann kann Coaching für Eltern passen?
Ein möglicher Anlass ist der Wunsch, die eigene Rolle, Verantwortung oder wiederkehrende Reaktionen im Familienalltag als erwachsene Person zu betrachten. Ob Coaching der passende Rahmen ist, klären wir im Erstgespräch.
Kann Coaching für Eltern online stattfinden?
Ja. Termine sind in der Praxis in München-Bogenhausen oder online per Video möglich. Nach Vereinbarung ist auch Walk & Talk im Englischen Garten ein mögliches Format.
Eine öffentliche Google-Rezension
Dieses Zitat ist eine öffentliche Google-Rezension und dort im Original nachlesbar.
Thomas hat uns geholfen, die Dynamiken in unserer Familie besser zu verstehen und wieder klarer in unserer Rolle zu werden. Besonders wertvoll war, dass es nicht um Schuld oder Erziehungstipps ging, sondern darum, die Situation gemeinsam zu sortieren. Danach konnten wir Entscheidungen ruhiger und sicherer treffen.
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Einen Überblick bietet Privates Coaching. Passende Beiträge sind die Themenwelt Elternschaft und Familie, wenn Eltern nur noch funktionieren, Selbstfürsorge für Eltern und Verantwortung und Selbstfürsorge.
