Thomas Grupp – systemischer Coach in München
Du willst wissen, wer dir im Coaching gegenübersitzt.
Ich kenne Verantwortung, Entscheidungsdruck und komplexe Rollen nicht nur aus der Theorie. Ich habe Teams geführt, Unternehmen aufgebaut und unter Druck entschieden – und erlebt, wie eng Führung werden kann, wenn Erwartungen wachsen und der eigene Spielraum kleiner wird.
Ich verbinde diese Praxiserfahrung mit systemischem Coaching und einem kommunikationswissenschaftlichen Hintergrund: ruhig, strukturiert und ohne Coaching-Floskeln. Keine schnellen Ratschläge, sondern Klarheit darüber, welche Dynamik gerade wirkt – und wo wieder Handlungsspielraum entstehen kann.
Persönlich, vertraulich und auf Augenhöhe – in München, im Gehen oder online.

Stationen, die mein Coaching und Sparring prägen
Vier Bereiche, die nicht nur biografische Daten sind — sondern die heute jede einzelne Sitzung formen: wie ich zuhöre, was ich wahrnehme, wo ich nachfrage.
Jahre Verantwortung – angestellt und selbstständig zugleich
Kreative neben kaufmännischer Verantwortung, Führung neben operativer Umsetzung – Teams und Produktionen geführt und ein eigenes Unternehmen aufgebaut.
Unternehmen aufgebaut, geführt oder begleitet
Mit Blick auf Struktur, Rollen und Kommunikation – aus eigener unternehmerischer Praxis und aus der Arbeit mit Gründern und Inhaberinnen.
Auftritte und Interviews
Aus Moderation, Interview und Redaktionsarbeit: Menschen schnell erfassen, präzise zuhören, hinter die erste Antwort fragen – Erfahrung, die Coaching und Sparring schärft.
Kilometer Jakobsweg
2019, 2023 und 2025. Reflexionsräume in Bewegung. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit als Coach bis heute.
Warum ich heute als Coach und Sparringspartner arbeite
Mein Weg führt nicht aus einer reinen Coaching-Biografie heraus, sondern aus über zwanzig Jahren in der Medienproduktion – und vor allem aus dem gleichzeitigen Arbeiten in unterschiedlichen Rollen und Systemen. Über Jahre liefen eine Festanstellung im Konzern und die eigene Selbstständigkeit parallel: kreative Verantwortung neben kaufmännischer, Führung neben operativer Umsetzung. Ich kenne aus eigener Erfahrung, was es heißt, mehrere Rollen mit widersprüchlichen Erwartungen gleichzeitig zu halten – und wie schnell man sich dabei selbst nach hinten stellt, wenn im Außen vieles laufen muss.
Ich habe selbst erlebt, wie schnell Verantwortung größer werden kann als der eigene Handlungsspielraum. Diese Erfahrung hat geprägt, wie ich später mein eigenes Unternehmen aufgebaut habe: mit klarer Kommunikation, hoher Eigenverantwortung und möglichst ohne unnötigen Druck.
Diese Jahre haben mir gezeigt, wie schmal der Grat zwischen stark sein und sich selbst aus dem Blick verlieren ist. Aus dieser Erfahrung heraus ist der Wunsch entstanden, Menschen mit Verantwortung in belastenden Umbruch- und Entscheidungsphasen professionell zu begleiten – als Coach und, dort wo es passt, als Sparringspartner. Mehr zu Erfahrung, Ausbildung und Arbeitsweise findest du auf der Seite Qualifikationen.
Neben meiner beruflichen Arbeit engagiere ich mich seit vielen Jahren ehrenamtlich – unter anderem als PR-Verantwortlicher eines Tennisvereins und als Skilehrer. Auch das prägt den Blick dafür, in wie vielen unterschiedlichen Rollen Menschen gleichzeitig stehen.
Ob beruflich oder privat – wer Verantwortung trägt, in einer Partnerschaft oder Familie lebt oder zwischen mehreren Rollen steht, ist immer Teil eines Systems, das sich von innen schwer neutral betrachten lässt. Dass ich für diese Dynamik aufmerksam bin, kommt nicht aus einer Ausbildung, sondern daraus, über zwanzig Jahre selbst zwischen unterschiedlichen Rollen und Systemen gearbeitet zu haben.
Systemisches Coaching hat mir gezeigt: Klarheit entsteht nicht durch mehr Druck — sondern durch einen Raum, in dem sich etwas sortieren darf.
Ruhig. Klar. Auf Augenhöhe.
Ich arbeite nicht mit Druck, nicht mit Selbstoptimierungsversprechen und nicht mit fertigen Antworten. Was ich anbiete, ist ein strukturierter Raum, in dem du deine Situation besser verstehen kannst — und von dort aus eigene, tragfähige Schritte entwickelst. Für Führungskräfte, Unternehmer, Gründer und Menschen mit Verantwortung.
Systemisch bedeutet für mich: nicht nur das sichtbare Problem im Blick behalten, sondern das System, in dem es entsteht. Rollen, Erwartungen, Dynamiken. Und von dort aus den richtigen Hebel finden — nicht den schnellsten.
Neugier statt Bewertung
Ich stelle Fragen, die öffnen — keine, die verurteilen.
Klarheit statt Komfort
Ich sage, was ich wahrnehme — auch wenn es unbequem ist.
Kein Defizitblick
Ich arbeite mit dem, was in deiner Lage bereits trägt – nicht mit dir als Baustelle.
Sprachsensibel
Ich höre nicht nur auf das, was gesagt wird — sondern auch auf wie es gesagt wird.
Mustererkennung
Welche Worte tauchen immer wieder auf? Wo ist eine Aussage Überzeugung — und wo übernommener Glaubenssatz?
Fundiert ausgebildet. Geprägt durch Erfahrung.
Systemisches Coaching erfordert mehr als Lebenserfahrung — es erfordert methodische Tiefe, eine klare Haltung und fundiertes Wissen über systemische Prozesse. Beides bringe ich mit.
Dazu kommt ein Hintergrund, den die meisten Coaches nicht haben: ein sechsjähriges Studium der Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Rhetorik, dazu jahrelange Arbeit mit Sprache, Interviews und Moderation. Das schärft, was im Coaching und im Sparring entscheidend ist: präzises Zuhören, Mustererkennung in Sprache und das Gespür, wann jemand wirklich bei sich ist — und wann nicht.
Systemisch ausgebildet an der BSG (SCGD). Ergänzend: Fachkraft für Zeit- und Selbstmanagement (IHK).
Studium der Kommunikationswissenschaft (6 Jahre)
Schwerpunkt Rhetorik: Sprache, Argumentation, verbale und nonverbale Kommunikation. Wie Worte Denken und Handeln formen.
Journalismus, Moderation und Interview-Praxis
Über 1.000 Auftritte und mehrere tausend Interviews. Menschen schnell erfassen, relevante Fragen stellen, Komplexität sortieren.
Fachkraft für Zeit- und Selbstmanagement (IHK)
Methodische Grundlage für die Arbeit mit Menschen, die in dauerhaft hoher Belastung Verantwortung tragen – ohne Optimierungsrhetorik.
Medienproduktion, Führung und Unternehmertum
Über zwanzig Jahre an der Schnittstelle unterschiedlicher Systeme: Verantwortung für Redaktionsteams und Produktionen unter Termin- und Entscheidungsdruck, unter anderem für die ProSiebenSat.1 Media SE. Zugleich der Aufbau einer neu gegründeten Gesellschaft unter Start-up-Bedingungen – und über Jahre die eigene Selbstständigkeit parallel zur Festanstellung im Konzern. Heute ein eigenes Unternehmen mit kaufmännischer Gesamtverantwortung. Diese ständigen Übergänge zwischen Rollen, Logiken und Verantwortungen prägen, wie ich auf die Lage meiner Klienten schaue.
Wie Klienten die Zusammenarbeit erleben
Ich hatte keine klare Priorisierung und war strukturell unsauber aufgestellt — mehrere Entscheidungen standen gleichzeitig an. Durch das Coaching habe ich meine Rolle geklärt, deutlich schneller entschieden und den nächsten Schritt bewusst aufgebaut statt nur zu reagieren.
Thomas verbindet einen klaren Blick auf Führung mit fundierter Reflexion und einem systemischen Verständnis von Zusammenarbeit.

2.000 Kilometer Jakobsweg — und was davon geblieben ist
2019 bin ich das erste Mal den Jakobsweg gelaufen — 900 Kilometer, quer durch Spanien. Nicht aus religiösen oder esoterischen Gründen, sondern als bewussten Break von jahrelangem Stress in Konferenzräumen, Teammeetings und Kundengesprächen.
Jeder Kilometer hat geholfen, Gedanken und Prioritäten zu sortieren. Veränderung entsteht meist nicht durch noch mehr Anstrengung, sondern durch den Mut, innezuhalten, hinzuschauen und einen anderen Weg zu wählen.
Seitdem gehe ich regelmäßig den Jakobsweg. Für mich ist das ein wichtiger Ausgleich und Reset zum stressigen Alltag. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit als Coach bis heute – auch das Format Walk & Talk ist daraus mit entstanden.
Wer immer nur schneller wird, merkt irgendwann nicht mehr, wohin er läuft.
Fragen zu mir und meiner Arbeitsweise
Warum bist du systemischer Coach geworden?
Ich habe selbst erlebt, wie schnell man in anspruchsvollen Phasen nur noch funktioniert. Über viele Jahre habe ich in Arbeitswelten mit hohem Tempo, viel Verantwortung und komplexen Abstimmungen gearbeitet — als Führungskraft und als Unternehmer. Daraus ist der Wunsch entstanden, Menschen mit Verantwortung nicht mit schnellen Antworten zu begleiten, sondern mit Klarheit, Struktur und echter Präsenz.
Was bringt deine Führungs- und Unternehmenserfahrung ins Coaching ein?
Ich kenne Verantwortung, Entscheidungsdruck, unternehmerisches Risiko und das Gefühl, in mehreren Rollen gleichzeitig funktionieren zu müssen, aus eigener Praxis. Dazu kommt ein kommunikationswissenschaftlicher Hintergrund und jahrelange Arbeit mit Sprache. Das hilft, Belastung, Ambivalenz und innere Spannung nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern sehr konkret einordnen zu können.
Warum arbeitest du systemisch?
Weil Probleme selten isoliert entstehen. Mich interessiert nicht nur das sichtbare Thema, sondern auch das, was im Hintergrund wirkt: Rollen, Erwartungen, Beziehungen, Muster und Dynamiken. Genau dort entsteht oft die Klarheit, die in festgefahrenen Situationen vorher gefehlt hat.
Was hat der Jakobsweg mit deiner Arbeit zu tun?
Der Jakobsweg war für mich vor allem Abstand und Reflexion. 2019, 2023 und 2025 bin ich insgesamt rund 2.000 Kilometer gelaufen. Auf diesen Wegen wurde mir klar, wie sehr Menschen mit Verantwortung oft versuchen, ein ganzes System im Gleichgewicht zu halten, indem sie selbst immer fester werden. Diese Erfahrung prägt meine Haltung bis heute.
Wie würdest du deine Art zu coachen beschreiben?
Ruhig, klar, strukturiert und auf Augenhöhe. Ich arbeite ohne Coaching-Floskeln, ohne Tschakka-Rhetorik und ohne Druck zur Selbstoptimierung.
Für wen passt deine Arbeitsweise besonders gut?
Für Führungskräfte, Unternehmer, Gründer und Menschen mit Verantwortung, die keine einfachen Ratschläge suchen, sondern ihre Rolle, Entscheidungen und Dynamiken klarer verstehen wollen. Oft kommen Menschen zu mir, die Verantwortung tragen, ohne den Handlungsspielraum vollständig in der Hand zu haben — und merken, dass die eigene Rolle innen enger geworden ist als sie nach außen aussieht.
Was ist dir in der Zusammenarbeit besonders wichtig?
Vertrauen, Präsenz und ein klarer Blick auf das, was wirklich wirkt. Coaching und Sparring sollen dich nicht in ein neues Funktionieren bringen, sondern Klarheit über deine Rolle, deine Spielräume und die nächsten tragfähigen Schritte schaffen – auf Augenhöhe, ohne Show.
Arbeitest du eher als Coach oder als Berater?
Im klassischen Einzelcoaching arbeite ich systemisch-coachend: Fragen, Hypothesen, Perspektivwechsel. In der Arbeit mit Unternehmern und Gründern kann Sparring auch beratende Anteile haben – bezogen auf Rolle, Kommunikation, Führung, Struktur und Entscheidungsklarheit. Keine Fachberatung für Recht, Steuern oder Finanzen.
Wenn du wissen willst, ob meine Arbeitsweise zu deiner Situation passt.
Im Erstgespräch klären wir ruhig und unverbindlich, worum es geht – und ob Coaching oder Sparring in dieser Form sinnvoll ist.
In München, online oder als Walk & Talk im Englischen Garten.
